Aktuell

Erwin Dettling – Journalist & Reporter

Reportagen, Radiobeiträge, Bilder und Filme aus Lateinamerika, der Karibik und der Schweiz.

Incredible India

Incredible India

Der Taj Mahal ist Ort und Zustand. Am Tag, an dem diese Bilder entstehen, gibt es freien Eintritt für die Bevölkerung - und kein Gedränge. Die Menschen strömen durch Tore und Gänge, Wege und Gärten, wandeln unter Gewölben, in Hallen und Korridoren, Es gibt Platz zum Sein und Verweilen, Raum zum Schauen, Schweigen und Meditieren. Der Ort nimmt Gespräche, Kindergeschrei und Gesänge auf, wandelt Töne, Wellen und Musik zu einem neuen Ganzen, als wäre das immer schon so gewesen.

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Das Buch im Müll

Das Buch im Müll

Die Müllberge werden höher, die Schwelle sinkt, Güter und Nahrungsmittel im grossen Mengen wegzuwerfen. Und immer weniger machen wir auch beim Kulturgut Buch eine Ausnahme: Wir schmeissen es fort, bringen das Buch ins Brockenhaus, zum Antiquar, zum Second-Hand-Laden. Aber auch dort sind die Regale voll. Das Buch gelangt immer häufiger auf den Abfall, geht zum Recycler. Was einst zwischen den Buchdeckeln begeisterte und beim Lesen beflügelte, wird letztlich neuer Rohstoff und etwa zum Papier-Serviette oder zur WC-Rolle verarbeitet. Wird sich das Buch halten? Wie wird es sich halten? Was bringen die Technologie-Sprünge, die bei der fortschreitenden Digitalisierung des Buches auftreten? Viele Fragen, viele Antworten.

Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne

Welten, aus den Stuben über die Sterne.

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Stadt-Bibliotheken – Was weg muss, was bleiben kann

Stadt-Bibliotheken – Was weg muss, was bleiben kann

Alle sechzehn Sekunden kommt irgendwo auf der Welt ein neues Buch auf den Markt. Vieles ist Mode, für den Moment geschrieben, hat keinen Bestand. Diese Bücher verschwinden, so wie sie gekommen sind und landen auf dem Abfall. Was aber geschieht mit den wertbeständigen Bücher? Wie lange bleiben sie noch in den Regalen? Werden mit der Zeit alle Bücher zur Ware, die eingesammelt, geschreddert und zum Beispiel zu Nastücher und Servietten verarbeitet wird?

Auch Bibliotheken mit ihren grossen Beständen sind vom Entscheid, was bleibt und was weg muss, betroffen. Die öffentlichen Büchereien erneuern ständig, damit die Menschen weiterhin zu diesen einmaligen Orten der realen Begegnung mit Büchern strömen können. Christl Göth, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Winterthur, erklärt in einem Gespräch, wie die Anschaffungs- und Wegwerfpraxis konkret funktioniert. Die Stadtbibliothek Winterthur verfügt über mehr als eine Million Medien, mehr als die Hälfte davon sind Bücher. Vieles bleibt, anderes muss weg, für immer. Christl Göth ist davon überzeugt, dass Bibliotheken gute Zukunftsperspektiven haben

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Andreas Seibert, Fotograf
Herr Wang verkauft seine Fische, Pro Provinz Henan, 2011 · ©Andreas Seibert

Andreas Seibert, Fotograf

Im Fluss

Text: Erwin Dettling

Schon vom Huai-Fluss gehört? Er entspringt in den Tongbai-Bergen der chinesischen Henan-Provinz. Der Huai-Fluss mündet bei Shanghai ins Gelbe Meer. Der Schweizer Fotograf Andreas Seibert hat den mehr als eintausend Kilometer langen Fluss von der Quelle bis zur Mündung mit der Kamera erkundet. Die Reise begann im idyllischen Quellgebiet, führte weiter durch vergiftete Landschaften, wo Mensch und Leben leiden, und sie endete in der Mündung, wo die fotografisch episch dokumentierte Umweltkatastrophe im grossen weiten Meer versinkt, untergeht, verwässert wird. Die Aufzeichnung enstand anlässich der Ausstellung des Projekts in der Fotostiftung, Winterthur. Andreas Seibert lebt in Tokio.

Raul Rivero

Raul Rivero

23. Noverber 1945 - 6. November 2021

Genau hinschauen verboten

Der kubanische Lyriker und Journalist Raul Rivero war jahrzehntelang für die Revolution als Journalist und Reporter unterwegs. Rivero schaute in den neunziger Jahren immer genauer hin, wie es sich im Inneren der Revolution lebte. Die Befunde warenr wenig schmeichelhaft. Die Staatsmacht in Havanna ging rigoros gegen Raul Rivero vor, verurteilte ihn mit fadenscheinigen Argumenten zu einer Haftstrafe von zwanzig Jahren. Nach internationalen Protesten verschiederner Staaten, von prominenten Schriftstellern wie Vaclav Havel und Günter Grass, kam Raul Rivero im Jahre 2004 nach 20 Monaten Haft zusammen mit 14 weiteren politischen Häfltingen frei. Rivero lebte in Spanien. Er starb am 6. November 2021 in Miami.

Tedio del vasallo

Raul Rivero

“Los tiranos intensos / son los breves / los fugaces. / Ésos sí son tiranos interesantes / fundadores de la inquietud. / No así estos tipos eternos y aburridos / toda la vida en el poder / tanto tiempo que uno termina por quererlos / que uno termina muerto por amor a ellos. / Que / Que uno / Que uno termina / Que uno termina muerto”.

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Zum Tod von Hans Küng

Zum Tod von Hans Küng

(19. März 1928 - † 6. April 2021)

Global denken - lokal glauben

Der Theologe Hans Küng stellte eines seiner letzten Bücher dort vor, wo er herkam: im luzernischen Sursee. "Anständig wirtschaften"heisst sein Werk, das sich um global gültige Standards für eine gerechte Wirtschaft dreht. Der damals 82 Jahre alte Hans Küng lancierte sein neues Buch aus der Provinz, weil es global gültige Aussagen enthält. Der vehemente Papstkritiker ist davon überzeugt, dass es möglich ist, an jedem Punkt der Erde global zu denken. In gestochen scharfen Sätzen redete Küng auf dem Dorf in einer Buchhandlung vor seinem Heimpublikum: Schulkollegen, Geschäftsleuten, Freunden und Bekannten.Sie lauschten seinem Vortrag, der als Thema die Notwendigkeit einer neuen Kultur des Anstandes behandelte.

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Zum Tod von Eden Pastora

Nicaragua:

Zum Tod von Eden Pastora

Comandante Cero

Eden Pastora war an vordester Front dabei, als die Sandinisten in Nicaragua am 22. August 1978 den Nationalpalast in Managua angriffen und damit der Militärdiktatur von Anastasio Somoza Debayle ein Ende setzten. Später überwarf sich Pastora mit den Sandinisten und bekämpfte sie aufs Blut mit einer Guerillaarmee an der Südfront von Nikaragua. Später versönten sich die zwei Haudegen. Jahrelang wohnte Eden Pastroa in Managua einen Steinwurf entfernt von seinem einstigen Todfeind, Daniel Ortega, dem Staatspräsidenten von Nicaragua.

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Fidel Castro 1926 - 2016

Fidel Castro 1926 - 2016

Ein Nachruf

Fidel Castro war zu Lebzeiten wichtig, dass ihn die Geschichte fair behandelt. Darauf hat er allerdings keinen Einfluss mehr. Castro stellte schon früh und selbstbewusst die Maximal-Forderung für sich auf: die Geschichte solle ihn freisprechen. Die Geschichte lässt sich naturgemäss Zeit, viel Zeit, bis sie jemanden einsortiert. Das Werk, das der Revolutionär in Kuba hinterlassen hat, bleibt zwiespältig, es zerfällt in seine Einzelteile, die in den rasch sich wandelnden Verhältnissen in Lateinamerika und der Karibik kaum mehr von Dauer sein werden. Was jetzt schon geschehen ist: Die Geschichte hat Fidel Castro freigestellt

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Fidel Castro1926 - 2016 – Eine Einschätzung

Fidel Castro1926 - 2016 – Eine Einschätzung

Die Epoche von Fidel Castro als Mann der Macht ist beschlossen. Es ist Zeit, die Wirkungsgeschichte des Revolutionärs im regionalen Kontext und eingebettet im historischen Umfeld, zu gewichten. Auf der Bühne der internationalen Politik spielte Fidel Castro eine bedeutende Rolle. Sein pragmatischer Bruder, Raul Castro, führte die Geschicke der Karibikinsel noch jahrelang weiter. Jetzt ist auch Raul Castro weg vom grossen Fenster. Die USA und Kuba nähern sich nach mehr als einem halben Jahrhundert erbitterter Feindschaft vorübergehend an. Mit Trump an der Macht, liegen herrscht wieder Stillstand.

Franco Cavalli analysiert Leben und Werk von Fidel Castro. Cavalli ist einer der renommiertesten Krebsforscher der Schweiz, ehemaliger Parlamentarier und Fraktionsführer der SP. Der Mitbegründer von mediCuba ist ein profunder Kenner der Revolution, von Fidel Castro und der medizinischen Leistungen des Landes.

René Burri (1933-2014)

René Burri (1933-2014)

René Burri ist einer der bedeutendsten Fotografen unserer Zeit. Er fand früh zu einer eigenständigen Bildsprache. Am 20. Oktober 2014 ist René Burri gestorben. In den Jahren 1959 und 1960 näherte sich Burri dem Werk und der Person von Le Corbusier. Das Museum für Gestaltung Zürich zeigte 2010 einhundert hochwertige Vintage Prints – darunter zahlreiche Foto-Ikonen aus René Burris Le Corbusier-Bestand.

Ein Gespräch mit René Burri im Museum Bellerive, Zürich, über Le Corbusier, über das Schaffen des Fotogafen und über den Wandel der Fotografie.

Carlos Fuentes (1928-2012)

Der mexikanische Autor, Beobachter, Analytiker des Zeitgeschehens, Diplomat und Vermittler, ist tot. Wie kaum ein anderer seiner Generation hat er seinen Landsleuten immer wieder einen Spiegel vorgehalten, ihnen erzählt, aus der dichterischen Perspektive, wie es ihnen geht, wie sie miteinander umgehen, wie sie sich verraten, wie sie Fiestas feiern, wie sie sich belügen, betrügen und wie sie von einem zukunftslosen politischen System zehren. Bei uns in Europa würde man Carlos Fuentes einen Nestbeschmutzer nennen. In Mexiko genoss er grösstes Ansehen, das anlässlich seines Todes nochmals in aller Schärfe aufschien.

Ein Leben im Tag von C. Fuentes

Nordwärts

Nordwärts

Mariza kam am 26. Mai in Chiapas unter den Zug. Ein Rad eines Güterwaggons trennte der Migrantin aus Honduras den linken Unterschenkel ab. Noch immer ist die vernarbte Stelle mit einer Gaze bandagiert. «So weit ist mein amerikanischer Traum geraten», sagt Mariza. Das Heim liegt in einem Aussenbezirk von Tapachula, einer Provinzstadt, wo verschiedene Stränge des transnationalen Verbrechens zusammenlaufen: Drogenhandel, Waffen- und Menschenhandel, Geldwäscherei, Entführungen und grenzüber-schreitende Prostitution. Die Migranten aus Zentral- und Südamerika, die Indocumentados, sind gezwungen, auf ihrem gefährlichen Weg in die USA den Soconusco, diese grüne Hölle entlang des Pazifiks, zu durchqueren.

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Am Nullpunkt der Fotografie

Shirana Shahbazi - Fotomuseum Winterthur

Am Nullpunkt der Fotografie

Fotografie ist gleichzeitig real und abstrakt. Das schreibt sich so leicht. Shirana Shahbazi hat viele Jahre gebraucht, diese Formel durch ihre Fotografie zu erleben. Abstrakte Farbverläufe, die den Betrachter in eine Welt der Mehrdimensionalität saugen, stehen neben einer steppenartigen Landschaft, einem Stillleben mit Beeren und Früchten. Fläche trifft sich in Tiefe. Fotografie: Das sind Farbkörper, einmal real aus dem Leben fotografiert aber auch Konstrukte, die in strengen Studiosettings entstehen. Shirana Shabahzi nimmt uns im Fotomuseum mit auf eine Reise in ihre Farbräume, in ihren Holding-Begriff der Fotografie.

Wenn Knaben schiessen und Mädchen treffen – Eine Ehrenmeldung

Zürcher Knabenschiessen:

Wenn Knaben schiessen und Mädchen treffen – Eine Ehrenmeldung

Die Schweiz schiesst so gern. Und alle sieben Jahre, gewinnt das Knabenschiessen ein Mädchen, wie bei den sieben Zwergen, hinter den sieben Bergen. Eine sehr spezielle Form von Frauenförderung an der Waffe. Die Buben schiessen, treffen seltener, gehen daneben. Das wird nicht ohne Folgen bleiben. Für alle von uns.

Hoch hinaus! – Die Schweiz strebt in die Höhe

Hoch hinaus! – Die Schweiz strebt in die Höhe

„Hochhaus – Wunsch und Wirklichkeit“ heisst die Ausstellung, welche das Museum für Gestaltung in Zürich bis Ende Jahr zeigt. Die Schau bietet eine Wanderung durch die Wolkenkratzerschluchten von New York, London, Hongkong, Shanghai und als Höhepunkt auch durch Zürich.Die usstellungsmacher zwingen dem Besucher die Grössenverhältnisse auf, die im Hochhaus- und Wolkenkratzerbau überall auf der Welt unerbittlich gelten.

Vom Stahlbau zum Schoggi-Job

Karl kühnes Gassenschau

Vom Stahlbau zum Schoggi-Job

Seit einem Vierteljahrhundert bringt die Schweizer Schauspiel- und Gaukler-Truppe "Karl´s kühne Gassenschau" aktuelle und berührende Themen mit grossem technischen Aufwand auf die Bühne. Dieses Jahr trumpft KkG in Winterthur mit "Fabrikk" auf. "Fabrikk" bedeutet Industrie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Globalisierung. Das merkt der Zuschauer bereits, wenn er in der Vorstadt von Winterthur das Gelände der schaustellerischen Grossproduktion von KkG betritt.Am Eingang des Gewerbe- und Industrie-Geländes rostet das Bühnenbild der vorherigen Produktion (Silo 8, 2006-2009) vor sich hin.

Die Welt der autorenlosen Bilder

Webcams

Die Welt der autorenlosen Bilder

Die Fotostiftung Schweiz zeigt eine verstörende Schau des Web-Foto-Artist Kurt Caviezel. Es handelt sich um einen Ausschnitt eines drei Millionen grossen Bilderberges, die der Schweizer Fotograf Kurt Caviezel in rund zehn Jahren von Webcams gesogen hat. Caviezel eilt mit seiner Bildkamera nicht an die Schauplätze dieser Welt, um Geschehnisse zu dokumentieren oder sie abzubilden; Caviezel klickt sich von zuhause in seinem Atelier durch die weltweite Wirklichkeit der Webcams, die jede Sekunde abbilden, knipsen, Filmsequenzen erstellen und sie ebenso schnell wieder überschreiben.

Kriegsfotografie zwischen Zorn und Mitgefühl

James Nachtwey in Zürich

Kriegsfotografie zwischen Zorn und Mitgefühl

Der Kriegsfotograf James Nachtwey hat als Gastreferent auf der Züricher Photo10, der bedeutendsten Werkschau der Schweizer Fotografie, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seit zwanzig Jahren rüttelt der Amerikaner auf mit seinen authentischen Bildern von Kriegen, Katastrophen und von unvorstellbarem menschlichen Leid. Das Auditorium der Maag Eventhall in der Zürcher Vorstadt war bis zum letzten Platz besetzt. Im Bühnenraum waren nur ein weisses Notebook und eine monumentale Leinwand zu sehen – und James Nachtwey, im Kegel eines fahlen Scheinwerfers. Der Starfotograf aus New York machte einleitend unmissverständlich klar, worum es ihm bei seinen Bildern geht: Um Zorn, Mitgefühl, um Leben und Tod – und um Hoffnung.

Was bleibt von einer einst stolzen Revolution:Entpyramidisierung in Mexiko

Was bleibt von einer einst stolzen Revolution:Entpyramidisierung in Mexiko

Elena Poniatowska ist eine der renommiertesten Journalistinnen und Chronistin Mexikos. Es gibt kaum ein Thema von nationaler Bedeutung, über das die vielfach ausgezeichnete Autorin mit polnischen Wurzeln nicht geschrieben – und damit provoziert – hätte. Auch die mexikanische Revolution von 1910 und die ramponierte Unabhängigkeit des Landes, der Drogenkrieg und die ungelöste Frage der Migration zwischen Mexiko und den USA bleiben von Poniatowskas spitzer Feder nicht verschont. Erwin Dettling hat die streitbare und engagierte Journalistin in Mexiko an ihrem Wohnort besucht

René Burri – Vintage Prints

Le Corbusier

René Burri – Vintage Prints

René Burri ist einer der bedeutendsten Fotografen unserer Zeit, hat früh zu einer eigenständigen Bildsprache gefunden. Diese Bildsprache kam besonders in seinen Bildern über Personen zum Ausdruck. In den Jahren 1959 und 1960 näherte sich Burri dem Werk und der Person von Le Corbusier. Kürzlich konnte das Museum für Gestaltung Zürich gut einhundert kostbare Vintage Prints – darunter zahlreiche Foto-Ikonen – aus René Burris Le Corbusier-Bestand erwerben. Ein Gespräch mit René Burri im Museum Bellerive, Zürich, über Le Corbusier, das Schaffen des Fotogafen und über den Wandel der Fotografie.

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Der unbekannte Charme der Wirtschaft

Neues Buch von Hans Küng

Der unbekannte Charme der Wirtschaft

Hans Küng, der weltbekannte Schweizer Theologe, hat sein Heimatdorf, das luzernische Sursee, für die Präsentation seines neuesten Buches gewählt. "Anständig wirtschaften" heisst sein Werk, das sich um global gültige Standards für eine gerechte Wirtschaft dreht. Der 82 Jahre alte Hans Küng lancierte sein neues Buch aus der Provinz. Der vehemente Papstkritiker ist davon überzeugt, dass es möglich ist, an jedem Punkt der Erde global zu denken, auch in Sursee. In gestochen scharfen Sätzen redete Küng auf dem Dorf in einer Buchhandlung vor seinem Heimpublikum: Schulkollegen, Geschäftsleute, Freunde und Bekannte lauschten seinem Vortrag, der als Thema die Notwendigkeit einer neuen Kultur des Anstandes behandelte.

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Haiti am Generationen-Projekt

Haiti am Generationen-Projekt

Letzten Januar versetzte ein Erdbeben Haiti in Trümmer. Laut Regierung des Landes verloren weit über 230‘000 Menschen ihr Leben. Auf das verheerende Erdbeben folgten Plünderungen und die Hilfe zum Wiederaufbau kam nur sehr langsam voran. In «Atlas» erzählt Erwin Dettling, was er in Haiti gesehen und erlebt hat. Die Bevölkerung des Landes, aber auch die internationale Staatengemeinschaft, hatten wenig realistische Vorstellungen, wie dem geschundenen Land nach der Naturkatastrophe geholfen werden kann. Längst ist die internationale Helferindustrie an neuen Schauplätzen in den Schagzeilen - Haiti vergräbt sich im Generationen-Projekt des Wiederaufbaus.

Die Weisheit der Trommel
Bild: Erwin Dettling

Ein Gespräch mit Max Beauvoir, Chef der Voodooisants, Haiti

Die Weisheit der Trommel

Den Voodoo-Kult assoziiert man hierzulande gerne mit Aberglauben und sinistren Ritualen. Wenn Max Beauvoir, Haitis oberster Voodoo-Priester, die Erdbebenkatastrophe ins Weltbild seiner Religion einzuordnen versucht, tut er dies aber mit souveräner Gelassenheit. Wer mit Max Beauvoir, dem Hüter (Ati) der Voodoo-Religion und obersten Priester (Houngan) von Haiti, sprechen will, geht das Thema mit Vorteil vorher mit Marianne Lehmann an. Die Schweizerin ist eine freundliche Türöffnerin, wenn es um Voodoo, Kunst und Religion geht. Wie Millionen Haitianerinnen und Haitianer fragt sie sich, warum das Erdbeben vom 12. Januar dieses Jahres dem ärmsten Land der westlichen Welt Tod und Zerstörung gebracht hat; einem Land, das seit 200 Jahren im Ausnahmezustand lebt.

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Never look back
Bild: Erwin Dettling

Hannes Schmid

Never look back

Fotostiftung Schweiz -

Hanns Schmid hat Cowboys mit Zugkraft für einen der grössten Tabakmultis der Welt fotographiert. Aus der Werbung ist Kunst geworden. Das Produkt war bei der Arbeit weitgehend abwesend. Was bei der Kreation zählte, war die Landschaft, die Fiktion des Cowboys, das Licht und die Schatten. Geworden ist aus der Kampagne, die mehr als zehn Jahre dauerte, ein Zeugnis, wie sich rauchige Absichten selbstständig machen, und wie aus Kopien im Laufe der Zeit Originale werden. Hanns Schmid ist am Drücker. Vielleicht verwandelt er seine Originale, in Öl gemalt, zu einer neuen Fiktion.

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Music, Earthquake & Prayers

Haiti: Richard Morse, RAM

Music, Earthquake & Prayers

Richard Auguste Morse (1957) survived the January 12th earthquake in Haiti with his family, his band RAM and the Hotel Oloffson he manages in Port au Prince. The Puerto Rican born haitian-american musician, composer, activist, antrophologist and observer of the haitian reality talks in this interview about the aftermath ot the desaster, why the hotel Oloffson stands tall and why so many Haitians are still waiting for help and explanations about why so little external help trikels down to the victims of the earthquake.

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Bilder stürzen, neu sehen
Eli Lotar, Germaine Krull · Sans titre (Ohne Titel), ca. 1930

Surrealismus Subversion Fotomuseum Winterthur

Bilder stürzen, neu sehen

Das Fotomuseum Winterthur zeigt eine monumentale Schau zum Thema Surrealismus, Fotografie und Film. Ins Auge springt, wie die surrealistischen Bilder von damals der Bilderflut der Gegenwart gleichen. Es scheint, die surreale Fotografie scheue das grelle Licht. So lässt sich erklären, warum sich die Betrachter der rund 400 Bilder, Dokumentationen und Filme im gedimmten Licht des Winterthurer Fotomuseums wie an einem Band durch neun thematische Bereiche ziehen lassen kann. Die Surrealisten stürzten nicht nur die Bilder ihrer Zeitepoche um; sie glaubten, ihre manipulierten Bilder hätten die Kraft, das Gesicht der Welt auf den Kopf zu stellen.

Zum Text Swissinfo

Mais, Nahrung und Kultur

Mais, Nahrung und Kultur

In verschiedenen Regionen von Guatemala verdorrt periodisch ein Teil der Maisernte. Hunderttausende hungern. Mais ist in Guatemala Nahrungsmittel und Teil der Kosmologie der Maya-Indianer. Im berühmtesten Buch der Maya-Indianer, dem Popol Vuh, heisst es, der Mensch sei aus einem Maiskorn entstanden. Wenn der Mais verdorrt, sich Hunger, Unterernährung und Tod ausbreiten, wird in den Augen der Mayas auch ihre Kultur geschwächt.

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Ein Stoff – zwei Schicksale

Ein Stoff – zwei Schicksale

Beide sitzen wegen Drogenschmuggels im Gefängnis. Ein Peruaner versucht, Kokain, fein in seine Wäsche hineingebleicht nach Zürich zu bringen – und wird geschnappt. Ein Schweizer lässt sich in Lima, Peru hinreissen. Er bindet sich ein paar Kilo Koks ans Bein und wird erwischt. Beide sind Stoff, beide bekommen ihre Strafe und erleben diese extrem unterschiedlich. Ein Erlebnisbericht.

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Hunger in Guatemala

Hunger in Guatemala

Guatemala ist reich an Rohstoffen. Trotzdem leiden viele Menschen Hunger. Mit den Klimaveränderungen hätten die Versorgungsprobleme zugenommen, sagt der Schweizer Jürg Egli, der seit über 50 Jahren in Guatemala lebt. Verantwortlich für die Hungersnot sei aber auch der Staat. Das Land in Zentralamerika ist dreimal so gross wie die Schweiz. Die Bevölkerung ist mehrheitlich indianischer Abstammung. Die Nachfahren der Mayas leben - vor allem ausserhalb der Städte - ihre Jahrtausende alte Kultur im Alltag weiter.

Graciela Iturbide im Fotomuseum Winterthur

Graciela Iturbide im Fotomuseum Winterthur

Este contenido fue publicado en 15 diciembre 2009 - 09:00 6 minutos

El Museo de Fotografía de Winterthur, la institución más importante del género en Suiza, dedica una exposición monumental a la fotógrafa mexicana Graciela Iturbide. Su obra artística abarca décadas del cosmos mexicano, pero incluye también imágenes de otros países como los Estados Unidos, India, Italia y España.La obra de Graciela Iturbide tiene visos de crueldad. Es una crueldad en blanco y negro y de una infinidad de variantes de tonos grises. Graciela Iturbide se autolimita al blanco y negro en un país (México) donde la cromatologia de la luz es particularmente abundante.

El éxito le ha dado la razón. Graciela Iturbide ha obtenido el galardón Hasselblad (2008), uno de los premios más importantes en fotografía que ha sido otorgado a figuras destacadas como Robert Frank, Henri Cartier-Bresson, Robert Frank y Robert Adams.

Die Kanal-Republik kokettiert mit ihrer Souveränität

Bank- und Off-Shore-Zentrum Panama

Die Kanal-Republik kokettiert mit ihrer Souveränität

Panama ist als interozeanisches Kanal-Banken- und Offshore-Zentrum internationalen Anfeindungen ausgesetzt. Nils Petterson, der Schweizer Honorar-Konsul in Panama, sagt, warum das Land im Isthmus seine Sonderstellung trotzdem halten kann. Während fast alle Bankenzentren der Welt von der OECD zur Unterzeichnung von Doppelbesteuerungsabkommen gedrängt werden, steuert Panama einen eigenwilligen und eigenständigen Kurs.

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Ikonografie, Zerstörung, Leid
Enrique Metinides

Ikonografie, Zerstörung, Leid

Nach der Erkundung von fotografierter Sexualität in "Darkside I" im vergangenen Jahr befasst sich das Fotomuseum Winterthur in "Darkside II" mit den Themen Gewalt, Krankheit und Tod. Gezeigt wird die fotografierte Verletzbarkeit des menschlichen Körpers. Wer sich vorwagt, braucht Nerven und Tiefblick, mit der ausgestellten Bilderflut umzugehen. Geritzte, wuchernde, verblasste, verwitterte, gefolterte und operierte Körper verstören das Auge.

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Historia fotográfica de un sueño roto

Nicaragua y su Revolución:

Historia fotográfica de un sueño roto

El 19 de julio se cumplieron 30 años de la Revolución Sandinista. La fotógrafa suiza Olivia Heussler acaba de publicar un libro que recorre los últimos treinta años de la historia atormentada del país centroamericano.

Der Fotoband von Olivia Heusser trägt den Titel «Der Traum von Solentiname», in Anlehnung an die christliche Basisgemeinde, welche der Priester, Befreiungstheologe und spätere Kulturminister Ernesto Cardenal auf den Solentiname-Inseln gegründet hatte.

Heussler erzählt, dokumentiert und analysiert drei Jahrzehnte turbulenter Zeitgeschichte von Nicaragua. Es ist eine Geschichte, die der Dichter Sergio Ramirez im Vorwort des Fotobandes als «heroisch und immer wieder tragisch» beschreibt.

Rigoberta Menchu in Managua

30 Jahre Sandinismus in Nikaragua

Rigoberta Menchu in Managua

Rigoberta Menchu, die Friedensnobelpreisträgerin aus Guatemala, reiste am 19. Juli 2009 zum 30. Jahrestag der sandinistischen Revolution (oder was von ihr übrig geblieben ist) nach Managua. Sie hielt eine improvisierte Rede vor hunderttausenden von Nikaraguanerinnen und Nikaraguaner, welche die Revolution nur als geschichtliches Ereignis kennen.

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Mexiko, ein gescheiterter Staat?

Mexiko, ein gescheiterter Staat?

Der Drogen-, Menschen- und Waffenhandel zwischen Mexiko und den USA hat explosionsartig zugenommen. Jährlich fordert das organisierte Verbrechen mehr als 7000 Tote. Den Scherbenhaufen muss jetzt Präsident Barack Obama aufkehren. Seine Regierungsmannschaft sucht die Annäherung an Mexiko und anerkennt einen Teil der Verantwortung für die missliche Lage entlang der 3000 Kilometer langen Grenze.

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Am Kreuzungspunkt der Geschichte

Daniel Schwartz -

Am Kreuzungspunkt der Geschichte

Der Schweizer Fotograf Daniel Schwartz zeigt im Zürcher Helmhaus seine Ansichten aus dem Hinterland der zentralasiatischen Kriege. Es sind Bilder aus der Tiefe der Zeit, die in der Gegenwart gemacht worden sind. Die ausgestellten Bilder und Textarbeiten sind zwischen 1995 und 2007 in den zentralasiatischen Republiken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und in Afghanistan entstanden.

Licht auf Jahre der Grausamkeit

Guatemala

Licht auf Jahre der Grausamkeit

Guatemala schaut auf ein halbes Jahrhundert Grausamkeit zurück. Ein monumentales Polizeiarchiv gibt den Blick auf eine beispiellose Blutspur frei. Die Dokumente des Grauens werden in Bern sicher und digital aufbewahrt. 1996 beendete Guatemala einen 36 Jahre langen Bürgerkrieg mit einem Friedensvertrag. 250'000 Menschen kamen in diesem Krieg ums Leben oder gelten bis heute als vermisst.

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Fidel, Raul, Obama

Fidel, Raul, Obama

Kuba darf und muss sich keine grosse Hoffnungen machen, dass sich das bilaterale Verhältnis zwischen Washington und Havanna nach den Präsidentschaftswahlen in den USA rasch ändern wird. Hören sie eine Reportage und einen Ausblick zu einer unnötigen Feindschaft.

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Los Mariachis

Musik für die mexikanische Seele

Los Mariachis

Das mexikanische Volk lebt immer mit einem Bein in den USA. Wenn es um seine traditionelle Musik geht, steht es musikalisch fest mit beiden Füssen auf lokalem Boden.

🔊 Hören Sie, wie die Plaza Garibaldi tönt
Auf Reise in die Tiefe der Zeit

Roger von Gunten

Auf Reise in die Tiefe der Zeit

Der Maler und Gestalter mit Schweizer Wurzeln, Roger von Gunten, kam in den fünfziger Jahren der vergangnen Jahrhunderts nach Mexiko. Er ist seither auf einer langen Reise in die Tiefe der Zeit von Mexiko und seinen Farben. Ein Gespräch.

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Überirdische Interessen

Unterirdische Schweiz

Überirdische Interessen

Nach dem Ende des Kalten Krieges haben viele militärische Bunker der Schweiz einen radikalen Funktionswechsel erfahren. Sie dienen Privaten und Unternehmungen als Hotels, Tagungs- und Erlebniszentren und als Daten-Informationsbunker und Tresore. Die Schweiz, umgeben von lauter befreundeten Staaten, hat Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges ein Problem: Was tun mit all den Festungsbunkern in den Bergen? Die meisten sind nicht mehr geheim, und jene, die geheim bleiben sollten, sind im Medienzeitalter nicht mehr geheim zu halten.

Diesem Mediendruck hat auch der Bunker, welcher der Schweizer Regierung als Kommandozentrale in Kriegszeiten dienen sollte, nicht standgehalten. Die Koordinaten der «Führungsanlage K20» wurden bereits mehrfach in schweizerischen und ausländischen Medien veröffentlicht.

Zum Text

Dunkle Seite der Fotografie

Fleisch im Bild

Dunkle Seite der Fotografie

Das Fotomuseum in Winterthur zeigt unter dem Titel "Darkside I" eine monumentale Ausstellung fotografierter Sexualität. Die Schau scheint uferlos, sie ist opulent, provokativ und manchmal erheiternd. Kann Sexualität abgebildet werden? Eine herausfordernde Frage für die Ausstellungsmacher in Winterthur.

Zum Originaltext: Swissinfo

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Fidel 82

Fidel 82

Fidel Castro hat lange Jahre der politischen Schwerkraft. Er musste sich schliesslich seinem Körper fügen. Fidel Castro hat ein halbes Jahrhundert von seiner Insel aus Weltpolitik gemacht. Das dürfe in Zukunft anders sein. Kuba nach Fidel Castro wird vermutlich bescheidener in der karibischen Geografie da stehen.

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Kunst und Magie

Manuel Mendive - Multimedia-Artist, La Habana

Kunst und Magie

Farbe auf nackter Haut kann kleidsam sein. Der kubanische Künstler Manuel Medive bemalt Menschen, schickt sie auf Strassen und Plätze, lässt sie in Stoppelfelder spielen und tanzen. Bevor das Publikum die Kunst auf der Haut deuten kann, zerfliessen die Farben im schweisstreiben Klima.

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Viel geküsst und schön verdient

Besame mucho - Conzuelo Velasco

Viel geküsst und schön verdient

„Besame mucho“ ist ein Welthit. Die Komponistin des Songs, Conzuelo Velasquez, ist tot. Das Lied lebt. Julio Iglesia hat sich an den Song gewagt, Elvis Presley und Cecaria Evora interpretierten das globale Kusslied und die Beatles machten daraus eine Nummer. Conzuela Velasquez hatte noch nie geküsst, als sie „Besame mucho“ schrieb. So will es die Legende.

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La Vida Loca

Transamerikanische Jugendbanden

La Vida Loca

Gewalttätige hispanische Jugendbanden machen ganze Landstriche von New York bis nach Panama unsicher. Zehntausende junger, entwurzelter Menschen wurden nach Jahrzehnten der Bürgerkriege in Zentralamerika von der „Schönen neuen Welt“ zermalt und von der amerikanischen Gesell schaft teilweise ausgegrenzt. Die Verlierer des gesellschaftlichen Aufbruchs gaben sich exotische Namen wie „Mara Salvatrucha“ und „Mara 18“.

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