Archiv

Reportagen 2009/2010

Ältere Beiträge aus dem Archiv – Radio- und Textreportagen.

DRS 2Kontext: – Haiti Trommel in der Erde

DRS 2Kontext: – Haiti Trommel in der Erde

Erwin Dettling ist Journalist, Reporter für Print und Radio, Autor und Medienberater. Hier finden Sie eine Auswahl seiner Arbeit, eingebettet in einem sich ständig bewegenden medialen Umfeld.

Links des Tages

Der Historiker ist nicht immer ein rückwärts gekehrter Prophet. Aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat. Karl Kraus

Kontext Guatemala: Mais & Kultur

DRS 2

Atlas Guatemala:Maismenschen

DRS 2

Atlas Nicaragua

DRS 2

Atlas: Oh wie schön ist Panama!

Panama: Kanal und Geldflüsse

DRS 2

Global denken, auch in Sursee

Global denken, auch in Sursee

Hans Küng, der weltbekannte Schweizer Theologe, hat sein Heimatdorf, das luzernische Sursee, für die Präsentation seines neuesten Buches gewählt. "Anständig wirtschaften" heisst sein Werk, das sich um global gültige Standards für eine gerechte Wirtschaft dreht. Der 82 Jahre alte Hans Küng lancierte sein neues Buch aus der Provinz. Der vehemente Papstkritiker ist davon überzeugt, dass es möglich ist, an jedem Punkt der Erde global zu denken, auch in Sursee. In gestochen scharfen Sätzen redete Küng auf dem Dorf in einer Buchhandlung vor seinem Heimpublikum: Schulkollegen, Geschäftsleute, Freunde und Bekannte lauschten seinem Vortrag, der als Thema die Notwendigkeit einer neuen Kultur des Anstandes behandelte.

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Ein Schweizer für alles in Havanna

Ein Schweizer für alles in Havanna

Wer Andreas Winkler, Berater von Syngenta und eines Finanzfonds, besucht, erlebt, dass die kubanische Wirtschaft im Umbruch ist. Winklers Büros sind in einem Appartementkomplex von Miramar, nahe des wichtigsten und modernsten Geschäftszentrums Havannas. Die Klimaanlage summt, die Telefonverbindungen funktionieren, der kubanische Café ist aromatisch und die Internetverbindung ist untypisch schnell. Der Schweizer Geschäftsmann ist in einem Umfeld tätig, das wenig mit dem bröckelnden Altstadt-Groove des touristischen Kuba zu tun hat. Andreas Winkler kam 1993 als Vertreter des Schweizer Handelshauses André & Cie. nach Kuba.

Geschäftsidee mit Wachstumsperspektiven

Cuba Real:

Geschäftsidee mit Wachstumsperspektiven

Kuba will die Tourismusströme mit eigenen Agenturen kanalisieren. Das Schweizer Unternehmen Cuba Real Tours ist in der sozialistischen Planwirtschaft ein wichtiger Player geworden. Andrea Büchel arbeitet seit 3 Jahren in Havanna für Cuba Real. Der Arbeitsplatz von Andrea Büchel liegt im geschichtsträchtigen Art-Deco-Bacardi-Gebäude in Havanna. Der ehemalige Firmensitz der Rum-Dynastie wurde 1930 gebaut und ist heute das Geschäftszentrum von "Cuba Real Tours", einem Schweizer Reiseveranstalter, der vor zehn Jahren in Kuba seinen Betrieb aufnahm.

Die Weisheit der Trommel
Bild: Erwin Dettling

Ein Gespräch mit Max Beauvoir, Chef der Voodooisants, Haiti

Die Weisheit der Trommel

Den Voodoo-Kult assoziiert man hierzulande gerne mit Aberglauben undsinistren Ritualen. Wenn Max Beauvoir, Haitis oberster Voodoo-Priester, die Erdbebenkatastrophe ins Weltbild seiner Religion einzuordnen versucht, tut er dies aber mit souveräner Gelassenheit. Wer mit Max Beauvoir, dem Hüter (Ati) der Voodoo-Religion und obersten Priester (Houngan) von Haiti, sprechen will, geht das Thema mit Vorteil vorher mit Marianne Lehmann an. Die Schweizerin ist eine freundliche Türöffnerin, wenn es um Voodoo, Kunst und Religion geht. Wie Millionen Haitianerinnen und Haitianer fragt sie sich, warum das Erdbeben vom 12. Januar dieses Jahres dem ärmsten Land der westlichen Welt Tod und Zerstörung gebracht hat; einem Land, das seit 200 Jahren im Ausnahmezustand lebt. NZZ 1.7.2010

Schweizer Schule vor Neubeginn

Haiti, Jacmel

Schweizer Schule vor Neubeginn

Das Erdbeben vom 12. Januar hat nicht nur grosse Teile der haitianischen Hauptstadt verwüstet, sondern auch weitere Städte entlang der karibischen Platte. Dazu gehört auch Jacmel an der Südküste von Haiti, wo das "Centre d’Apprentissage, Collège Suisse" unbenutzbar wurde. Der Gründer der Schule, der Schweizer Gottfried Kräuchi, sucht Mittel und Wege, um das Institut für mehr als 1000 Schüler an einem neuen Ort wieder aufzubauen und zu erweitern. Die dreistündige Autofahrt von Port-au-Prince nach Jacmel führt an der stark zerstörten Stadt Léogâne vorbei in die Berge.

High-Tech. gegen Ölteppich im Golf von Mexiko

High-Tech. gegen Ölteppich im Golf von Mexiko

Ein High-Tech-Verfahren, das vom Schweizer Unternehmen HeiQ in Zurzach entwickelt wurde, soll im Golf von Mexiko helfen, die von BP verursachte Ölkatastrophe zu lindern. Amerikanische Experten bekunden Interesse. Die Firma HeiQ hat hohen Besuch aus Washington empfangen, wie Carlos Centonze, der Chef der Firma gegenüber swissinfo.ch bestätigt. "Vertreter der amerikanischen Armee und der US-Botschaft sind enthusiastisch über unser High-Tech-Vlies, das Öl und Wasser trennen kann. Im Moment laufen die Vorbereitungen, damit erste 'live-trials' vor Ort im Golf von Mexiko vorerst kostenlos gemacht werden können." EnglishPortugueseItaliano

Never look back
Bild: Erwin Dettling

Fotostiftung Schweiz - Hannes Schmid

Never look back

Hanns Schmid hat Cowboys mit Zugkraft für einen der grössten Tabakmultis der Welt fotographiert. Aus der Werbung ist Kunst geworden. Das Produkt war bei der Arbeit weitgehend abwesend. Was bei der Kreation zählte, war die Landschaft, die Fiktion des Cowboys, das Licht und die Schatten. Geworden ist aus der Kampagne, die mehr als zehn Jahre dauerte, ein Zeugnis, wie sich rauchige Absichten selbstständig machen, und wie aus Kopien im Laufe der Zeit Originale werden. Hanns Schmid ist am Drücker. Vielleicht verwandelt er seine Originale, in Öl gemalt, zu einer neuen Fiktion.

Einführung von Kurator Peter Pfrunder, Fotostiftung

Voodoo-Ausstellung in Europa
Bild: Thomas Kern

Die Geister von Port-au Prince

Voodoo-Ausstellung in Europa

Das Erdbeben im Januar 2010 hat auch dem religiösen Erbe des Voodoo-Kultes Schaden zugefügt. Eine weltweit einmalige Voodoo-Ausstellung wandert derzeit durch Europas Städte und zieht überall tausende Besucher an. Gesammelt hat die Kult- und Kunstobjekte eine Schweizerin, die seit 50 Jahren in Haiti lebt. Marianne Lehmanns unscheinbares Haus in Port-au-Prince liegt im Stadtteil Pétion-Ville an der Rue Grégoire, verborgen

hinter einem grünen Eisentor. Auf dem Trottoir verkaufen Händler gefälschte Uhren, Bücher und Schmuck. Tag und Nacht dringen der Lärm und die Schreie herüber von der Place Saint Pierre, wo seit Mitte Januar rund 3500 Obdachlose in Zelten campieren.海地巫毒欧洲解迷

Music, Earthquake & Prayers

Haiti: Richard Morse, RAM

Music, Earthquake & Prayers

Richard Auguste Morse (1957) survived the January 12th earthquake in Haiti with his family, his band RAM and the Hotel Oloffson he manages in Port au Prince. The Puerto Rican born haitian-american musician, composer, activist, antrophologist and observer of the haitian reality talks in this interview about the aftermath ot the desaster, why the hotel Oloffson stands tall and why so many Haitians are still waiting for help and explanations about why so little external help trikels down to the victims of the earthquake.

Helfen ohne Ideologie

Helfen ohne Ideologie

Seit 2003 ist Mark Kuster in Kuba Projektleiter der Schweizer Kinderhilfsorganisatoin „Camaquito“. Noch ist die kubanische Revolution, die vor 51 Jahren begonnen hat, nicht in alle Ritzen und Ecken des Landes vorgedrungen. Und wo sie war, werden Schulen, Spitäler, Kliniken immer wieder von Wirbelstürmen bedroht und zerstört. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen der Naturkatastrophen. Ein Gespräch mit Mark Kuster

Geschichte und Weg

Geschichte und Weg

Die Schweiz als Land an der Alpentransversale ist weltbekannt für ihre Verkehrswege. So wird zurzeit am Gotthard am längsten Bahntunnel der Welt (57 Kilometer) gebaut, der im Jahr 2017 eröffnet wird. Jedes Bauwerk war einmal neu. Die Pionierleistungen der Vergangenheit zerfallen, wenn sie nicht benützt und geschützt werden. Das gilt für Burganlagen, Altstädte, Barockgärten, historische Industrieanlagen ebenso wie für Saumpfade, Natursteinbrücken, Wegpflästerungen und Trockenmauern.

Bilder stürzen, neu sehen
Eli Lotar, Germaine Krull · Sans titre (Ohne Titel), ca. 1930

Surrealismus Subversion Fotomuseum Winterthur

Bilder stürzen, neu sehen

Das Fotomuseum Winterthur zeigt eine monumentale Schau zum Thema Surrealismus, Fotografie und Film. Ins Auge springt, wie die surrealistischen Bilder von damals der Bilderflut der Gegenwart gleichen. Es scheint, die surreale Fotografie scheue das grelle Licht. So lässt sich erklären, warum sich die Betrachter der rund 400 Bilder, Dokumentationen und Filme im gedimmten Licht des Winterthurer Fotomuseums wie an einem Band durch neun thematische Bereiche ziehen lassen kann. Die Surrealisten stürzten nicht nur die Bilder ihrer Zeitepoche um; sie glaubten, ihre manipulierten Bilder hätten die Kraft, das Gesicht der Welt auf den Kopf zu stellen.

Mais, Nahrung und Kultur

Mais, Nahrung und Kultur

In verschiedenen Regionen von Guatemala verdorrt periodisch ein Teil der Maisernte. Hunderttausende hungern. Mais ist in Guatemala Nahrungsmittel und Teil der Kosmologie der Maya-Indianer. Im berühmtesten Buch der Maya-Indianer, dem Popol Vuh, heisst es, der Mensch sei aus einem Maiskorn entstanden. Wenn der Mais verdorrt, sich Hunger, Unterernährung und Tod ausbreiten, wird in den Augen der Mayas auch ihre Kultur geschwächt.

Stolzer Preis für Überlänge

Stolzer Preis für Überlänge

Das Auktionshaus Sotheby’s in London hat Alberto Giacomettis "L’homme qui marche I" für 104,3 Mio. US-Dollar versteigert. Der Verkaufspreis für die lebensgrosse Bronze-Plastik war fünfmal höher als erwartet. Sie avanciert damit zum teuersten je versteigerten Kunstwerk. Die Bieter im Saal für die von der deutschen Commerzbank zum Verkauf angebotene filigrane Figur gingen leer aus.

Ein Stoff – zwei Schicksale

Ein Stoff – zwei Schicksale

Beide sitzen wegen Drogenschmuggels im Gefängnis. Ein Peruaner versucht, Kokain, fein in seine Wäsche hineingebleicht nach Zürich zu bringen – und wird geschnappt. Ein Schweizer lässt sich in Lima, Peru hinreissen. Er bindet sich ein paar Kilo Koks ans Bein und wird erwischt. Beide sind Stoff, beide bekommen ihre Strafe und erleben diese extrem unterschiedlich. Ein Erlebnisbericht.

Hunger in Guatemala

Hunger in Guatemala

Guatemala ist reich an Rohstoffen. Trotzdem leiden viele Menschen Hunger. Mit den Klimaveränderungen hätten die Versorgungsprobleme zugenommen, sagt der Schweizer Jürg Egli, der seit über 50 Jahren in Guatemala lebt. Verantwortlich für die Hungersnot sei aber auch der Staat. Das Land in Zentralamerika ist dreimal so gross wie die Schweiz. Die Bevölkerung ist mehrheitlich indianischer Abstammung. Die Nachfahren der Mayas leben - vor allem ausserhalb der Städte - ihre Jahrtausende alte Kultur im Alltag weiter.

Innere Augen

Graciela Iturbide im Fotomuseum Winterthur

Innere Augen

Die Bilder von Graciela Iturbide sind Teil einer Gesamtkomposition, welche die Fotografin aus Mexiko schafft. Graciela Iturbide verarbeitet die grossen Themen von Mexiko. Fiesta, Tod, Soledad, Verrat, Gewalt, Liebe, Erotik und viele andere Facetten dieser multiethnischen Gesellschaft. Die Bilder der mexikanischen Fotografin sind dunkel, aber nicht finster. Jeder Lichtstrahl ihres Werks scheint einen Sinn zu haben, im Auge, im Blick, in der Vision von Graciela Iturbide.

Die Kanal-Republik kokettiert mit ihrer Souveränität

Bank- und Off-Shore-Zentrum Panama

Die Kanal-Republik kokettiert mit ihrer Souveränität

Panama ist als interozeanisches Kanal-Banken- und Offshore-Zentrum internationalen Anfeindungen ausgesetzt. Nils Petterson, der Schweizer Honorar-Konsul in Panama, sagt, warum das Land im Isthmus seine Sonderstellung trotzdem halten kann. Während fast alle Bankenzentren der Welt von der OECD zur Unterzeichnung von Doppelbesteuerungsabkommen gedrängt werden, steuert Panama einen eigenwilligen und eigenständigen Kurs. Bisher hat die Kanal-Republik kein einziges Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen.

30 Jahre Revolution von Fall zu Fall

30 Jahre Revolution von Fall zu Fall

Vor dreissig Jahren gaben die Kämpfer der sandinistischen Befreiungsbewegung, FSLN, der nikaraguanischen Geschichte mit ihrer Revolultion eine neue Richtung. Ein Mann hat alles ausgesessen: Daniel Ortega, Comandante Ortega, wie er sich noch immer gerne nennt. Viermal hat er nach seiner Abwahl von 1990 kandidiert. Vor zwei Jahren schaffte es Ortega erneut, sich vom Volk als Staatschef wählen zu lassen. Für seinen Plan war ihm jedes Mittel recht.

Ikonografie,Zerstörung, Leid
Enrique Metinides

Ikonografie,Zerstörung, Leid

Nach der Erkundung von fotografierter Sexualität in "Darkside I" im vergangenen Jahr befasst sich das Fotomuseum Winterthur in "Darkside II" mit den Themen Gewalt, Krankheit und Tod. Gezeigt wird die fotografierte Verletzbarkeit des menschlichen Körpers. Wer sich vorwagt, braucht Nerven und Tiefblick, mit der ausgestellten Bilderflut umzugehen. Geritzte, wuchernde, verblasste, verwitterte, gefolterte und operierte Körper verstören das Auge.

▫ Einführung Direktor Urs Stahel

▫ Darkside-Slide-Show I

▫ Darkside-Slide-Show II

▫ Einführung Direktor Urs Stahel

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Vom Dschungel-Willy zum High-End Gastronomen

Vom Dschungel-Willy zum High-End Gastronomen

Willy Diggelmann, ein Absolvent der renommierten Hotelfachschule Lausanne, überquerte den Atlantik vor mehr als 30 Jahren mit einem Bananenschiff. Er suchte in Panama sein Glück – und fand es im Kochtopf. Diggelmann setzte in der Kanal-Republik auf ökologischen Tourismus, als noch niemand davon sprach. Sein ökologisches Engagement im Tourismus hat Diggelmann seinerzeit den Spitznamen "Dschungel-Willy" eingetragen.

Gute Schuldnerinnen von Nicaragua

Gute Schuldnerinnen von Nicaragua

Nicaragua gehört neben El Salvador zu jenen Ländern des amerikanischen Kontinents, die pro Kopf der Bevölkerung am meisten Entwicklungshilfe von Geberstaaten erhalten. Frauen gehen besonders nachhaltig mit Hilfe um. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert in Nicaragua Mikrokredite für Frauen. Weil diese traditionell über keine eigenen Werte verfügen, bürgen die Frauen solidarisch untereinander. Ein Erfolgsmodell.

Historia fotográfica de un sueño roto

Nicaragua y su Revolución:

Historia fotográfica de un sueño roto

El 19 de julio se cumplieron 30 años de la Revolución Sandinista. La fotógrafa suiza Olivia Heussler acaba de publicar un libro que recorre los últimos treinta años de la historia atormentada del país centroamericano. ... deutsch

Rigoberta Menchu in Managua

30 Jahre Sandinismus in Nikaragua

Rigoberta Menchu in Managua

Rigoberta Menchu, die Friedensnobelpreisträgerin aus Guatemala, reiste am 19. Juli 2009 zum 30. Jahrestag der sandinistischen Revolution (oder was von ihr übrig geblieben ist) nach Managua. Sie hielt eine improvisierte Rede vor hunderttausenden von Nikaraguanerinnen und Nikaraguaner, welche die Revolution nur als geschichtliches Ereignis kennen.

Mexiko, ein gescheiterter Staat?

Mexiko, ein gescheiterter Staat?

Der Drogen-, Menschen- und Waffenhandel zwischen Mexiko und den USA hat explosionsartig zugenommen. Jährlich fordert das organisierte Verbrechen mehr als 7000 Tote. Den Scherbenhaufen muss jetzt Präsident Barack Obama aufkehren. Seine Regierungsmannschaft sucht die Annäherung an Mexiko und anerkennt einen Teil der Verantwortung für die missliche Lage entlang der 3000 Kilometer langen Grenze.

Am Kreuzungspunkt der Geschichte

Daniel Schwartz -

Am Kreuzungspunkt der Geschichte

Der Schweizer Fotograf Daniel Schwartz zeigt im Zürcher Helmhaus seine Ansichten aus dem Hinterland der zentralasiatischen Kriege. Es sind Bilder aus der Tiefe der Zeit, die in der Gegenwart gemacht worden sind. Die ausgestellten Bilder und Textarbeiten sind zwischen 1995 und 2007 in den zentralasiatischen Republiken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und in Afghanistan entstanden.

Licht auf Jahre der Grausamkeit

Guatemala

Licht auf Jahre der Grausamkeit

Guatemala schaut auf ein halbes Jahrhundert Grausamkeit zurück. Ein monumentales Polizeiarchiv gibt den Blick auf eine beispiellose Blutspur frei. Die Dokumente des Grauens werden in Bern sicher und digital aufbewahrt. 1996 beendete Guatemala einen 36 Jahre langen Bürgerkrieg mit einem Friedensvertrag. 250'000 Menschen kamen in diesem Krieg ums Leben oder gelten bis heute als vermisst.

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Zuckerwatte aus Washington für Kuba

Zuckerwatte aus Washington für Kuba

Präsident Barack Obama wirft zurzeit ein paar Wattebäusche nach Kuba. Familienbesuche, mehr Agrarimporte, mehr Geldtransfers der kubanischen Exilgemeinde für ihre Familienangehörigen in Kuba, bessere Telekommunikationsverbindungen zwischen Kuba und den USA. Das tönt gut, ist aber weitgehend heisse Luft.

Fidel, Raul, Obama

Fidel, Raul, Obama

Kuba darf und muss sich keine grosse Hoffnungen machen, dass sich das bilaterale Verhältnis zwischen Washington und Havanna nach den Präsidentschaftswahlen in den USA rasch ändern wird. Hören sie eine Reportage und einen Ausblick zu einer unnötigen Feindschaft.Lesen Sie weiter

Los Mariachis

Musik für die mexikanische Seele

Los Mariachis

Das mexikanische Volk lebt immer mit einem Bein in den USA. Wenn es um seine traditionelle Musik geht, steht es musikalisch fest mit beiden Füssen auf lokalem Boden.

Auf Reise in die Tiefe der Zeit

Roger von Gunten

Auf Reise in die Tiefe der Zeit

Der Maler und Gestalter mit Schweizer Wurzeln, Roger von Gunten, kam in den fünfziger Jahren der vergangnen Jahrhunderts nach Mexiko. Er ist seither auf einer langen Reise in die Tiefe der Zeit von Mexiko und seinen Farben. Ein Gespräch.

Dunkle Seite der Fotografie

Fleisch im Bild

Dunkle Seite der Fotografie

Das Fotomuseum in Winterthur zeigt unter dem Titel "Darkside I" eine monumentale Ausstellung fotografierter Sexualität. Die Schau scheint uferlos, sie ist opulent, provokativ und manchmal erheiternd. Kann Sexualität abgebildet werden? Eine herausfordernde Frage für die Ausstellungsmacher in Winterthur. 镜头下的性

Hören Sie das Referat zur Einführung von Dir. Urs Stahel

Fidel 82

Fidel 82

Fidel Castro hat lange Jahre der politischen Schwerkraft. Er musste sich schliesslich seinem Körper fügen. Fidel Castro hat ein halbes Jahrhundert von seiner Insel aus Weltpolitik gemacht. Das dürfe in Zukunft anders sein. Kuba nach Fidel Castro wird vermutlich bescheidener in der karibischen Geografie da stehen.

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Kunst und Magie

Manuel Mendive - Multimedia-Artist, La Habana

Kunst und Magie

Farbe auf nackter Haut kann kleidsam sein. Der kubanische Künstler Manuel Medive bemalt Menschen, schickt sie auf Strassen und Plätze, lässt sie in Stoppelfelder spielen und tanzen. Bevor das Publikum die Kunst auf der Haut deuten kann, zerfliessen die Farben im schweisstreiben Klima.

Viel geküsst und schön verdient

Besame mucho - Conzuelo Velasco

Viel geküsst und schön verdient

„Besame mucho“ ist ein Welthit. Die Komponistin des Songs, Conzuelo Velasquez, ist tot. Das Lied lebt. Julio Iglesia hat sich an den Song gewagt, Elvis Presley und Cecaria Evora interpretierten das globale Kusslied und die Beatles machten daraus eine Nummer. Conzuela Velasquez hatte noch nie geküsst, als sie „Besame mucho“ schrieb. So will es die Legende.

La Vida Loca

Transamerikanische Jugendbanden

La Vida Loca

Gewalttätige hispanische Jugendbanden machen ganze Landstriche von New York bis nach Panama unsicher. Zehntausende junger, entwurzelter Menschen wurden nach Jahrzehnten der Bürgerkriege in Zentralamerika von der „Schönen neuen Welt“ zermalt und von der amerikanischen Gesell schaft teilweise ausgegrenzt. Die Verlierer des gesellschaftlichen Aufbruchs gaben sich exotische Namen wie „Mara Salvatrucha“ und „Mara 18“.