America

El Salvador

Das Massaker vom Rio Sumpul

Das Massaker vom Rio Sumpul

Das Massaker von Rio Sumpul (1980) in Chalatenanto, El Salvador, und andere Verbrechen, gesehen durch das Auge des salvadoranischen Malers Carlos Cañas (3.9.1924-14.4.2013). Verbrechen dieser Art verjähren nie, wie die neuesten Entwicklungen in Argentinien zeigen. Carlos Cañas zeigte Mut, als er damals den Horror während des Bürgerkrieges malte. Die Bilder hätten ihm das Leben kosten können. Er überlebte. Und es gibt immer noch Menschen, wie Blanca Miriam Alaya Mejia, welche die selbst erlittene, unvergessliche Geschichte überlebt haben und aus der Distanz erzählen können, damit sie dieses Massaker nicht in Vergessenheit gerät.

Das IKRK in El Salvador – CICR-Dokfilm:
Humanitäres Völkerrecht für Regierungs-Soldaten und FMLN-Rebellen · Copyright: Erwin_Dettling

Das IKRK in El Salvador – CICR-Dokfilm:

Una protección, una ayuda

Das IKRK als unparteiische humanitäre Organisation vermittelte im Bürgerkrieg den regulären Streitkräften und den Rebellen von El Salvador die Grundzüge des humanitären Völkerrechts.

Beitragsbild
Copyright: Erwin Dettling
UCA – El Salvador und die Jesuiten

UCA – El Salvador und die Jesuiten

Jose María Tojeira Pelayo, der aus Spanien stammende und in El Salvador naturalisierte Jesuite, ist seit 1997 Rektor der Zentralamerikanischen Universität, UCA, in San Salvador. Tojeira ist Philosoph und Theologe und lebt seit 1969 in Zentralamerika. Er gilt als einer der grossen Kenner von El Salvador mit einem historischen Tiefenwissen über die Konflikte in Zentralamerika und besonders von El Salvador. Nach dem Mord an sechs Jesuiten im Jahre 1989, war José María Tojeira einer der treibenden Kräfte, die sich mitten im Bürgerkrieg für die Aufklärung der Morde an den sechs Priestern einsetzte. Das vorliegende Gespräch kreist um die salvadoranische Zivilgesellschaft, die Rolle, welche die Befreiungstheologie heute spielt und was die gezielten Evangelisierungskampagnen der Protestanten für El Salvador und Zentralamerka bedeuten.

Gott in El Salvador

Gott in El Salvador

El Salvador in Zentralamerika wurde durch einen blutigen Bürgerkrieg dreissig Jahre in seiner Geschichte zurückgeworfen. 1989 hörte das Morden an den Kriegsfronten auf. Theologen und Gläubige fragen sich heute, wie sich der christliche Glaube durch die blutigen Ereignisse in El Salvador in den Köpfen der Menschen verändert hat. Zwei Theologen von der Jesuitenuniversität in San Salvador geben Auskunft.

Krieg im Frieden

El Salvador

Krieg im Frieden

El Salvador verblutete in den neunziger Jahren in einem Bürgerkrieg. Das kleine Land in Zentralamerika trägt bis heute an den Folgen dieser zerstörerischen Epoche des Kalten Krieges. Noch immer werden Konflikte in El Salvador gewalttätig ausgetragen. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Menschen die Kultur der Gewalt überwunden haben werden.

Die Maras - La Vida Loca

Transamerikanische Jugendbanden

Die Maras - La Vida Loca

Gewalttätige hispanische Jugendbanden machen ganze Landstriche von New York bis nach Panama unsicher. Zehntausende junger, entwurzelter Menschen wurden nach Jahrzehnten der Bürgerkriege in Zentralamerika von der „Schönen neuen Welt“ zermalt und von der amerikanischen Gesellschaft ausgegrenzt. Die Verlierer des gesellschaftlichen Aufbruchs gaben sich exotische Namen wie „Mara Salvatrucha“ und „Mara 18“.

Radio-Berichte und Reportagen

Text-Reportagen und Berichte