La vida Loca

Jugendbanden in Zentralamerika

Jugendbanden in Zentralamerika

Die unter dem Begriff "Maras" revoltierenden Jugendbanden leben, töten und sterben für den Barrio, für ihr Territorium, für ihre fast ausweglose Art zu leben. Sie zählen zu jenen Verlierern, die auf der Suche nach einem neuen Leben und einer sicheren Zukunft von der "Schönen Neuen Welt" zermalmt wurden. Sie nennen sich "Maras" - brutale, gewalttätige Jugendbanden in Mittelamerika, die sich etwa Mitte der 80er Jahre zu organisieren begonnen und immer mehr an Macht zugenommen haben.

Das derzeitige Zentrum ihrer Gewaltausübung ist das noch vom Bürgerkrieg gezeichnete El Salvador, wo sie bereits einige tausend Mitglieder haben. Aber auch in Honduras, Guatemala und Nicaragua sind sie bereits zu Tausenden verbreitet, und es werden immer mehr. Mangels Zukunftsaussichten haben sie nichts zu verlieren, und das macht sie so gefährlich.

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