Die Fotografin Flor Garduño drückt ab in erdigen Räumen und entwickelt Rätsel. Sie durchbricht mit ihrer Kamera die Grenze zwischen Intimität und Nähe. Sie liefert mit behutsamen Eingriffen aus Licht und Dunkel archaische Bilder aus der Tiefe der Zeit. Die chiffrierten Kompositionen sind Maske und Blösse zugleich – so wie der Betrachter, die Betrachterin, zu schauen und sehen vermag.