Pfeile schiessen wie im Flugplan über das Papier. In Washginton und in Mexiko-Stadt weiss man genau, wie, wo und in welchen Mengen
Drogen, Menschen und Waffen grenzübergreifend gehandelt werden.
Kein Präsident, kein Drogendezernat, keine Regierung scheint stark genug, das milliardenschwere Geschäft mit Drogen, Waffen und Menschen zu stoppen. Präsident und Friedensnobelpreistärger Oscar Arias aus Costa Rica bringt die Kontroverse auf den Punkt: „Wen wundert es, dass die Kartelle die Oberhand behalten? Die USA geben in Mexiko pro Jahr weniger gegen den Drogenhandel aus, als die Grossmacht pro Tag in den Krieg in Irak steckt."